Kommende Aufführungen:  

 

Stolz und Vorurteil

26. bis 28. März 2020, 20:15 Uhr,  Lichthof Theater Hamburg

24. bis 25. April 2020, Theater im Pavillon Hannover – BEST OFF – Festival Freier Theater, Hannover

 

Karneval der Tiere

13. und 14. März 2020, 19:30 Uhr, 15. März, 17 Uhr, Theater im Pavillon Hannover

30. April bis 2. Mai 2020, 20 Uhr, Theaterhaus Hildesheim
23. bis 24. Mai 2020, Theaterdiscounter BerlinPerforming Arts Festival, Berlin

 







Thermoboy FK machen ihre Sehnsucht nach moderner Mythologie zu Theater. Sie erfinden zukünftige, vergangene oder parallelen Welten und erzählen darin Geschichten vom Zusammenleben als Gruppe, vom Wechsel der Identitäten und vom Verlust und Wiedergewinn von Unschuld. Dafür bauen sie Häuser, Landschaften oder Gärten und bewegen sich hin und her zwischen Fiktion und Theaterraum. Sie verdrehen alte Männerbilder und erschaffen neue. Mit meditativ choreografierter Handlungsarmut praktizerien sie Alternativen zu einer leistungsorientierten Gesellschaft.

 

Mit ihrer ersten Produktion Argelès-sur-Mer gründete sich die Gruppe 2011 als cobraanker.cobra. Diese und die beiden folgenden Produktion Soft (2013) und La Casa (2014) bezeichnen sie rückblickend als Jungs-Trilogie, die von Konstitution, Aufstieg und Zerfall einer autobiografisch geprägten Gemeinschaft erzählt. Mit Rückkehr nach Xibalba (2015) verlässt die Gruppe die Selbsterzählung, wendet sich vermehrt Utopien und Gegenwelten zu und nennt sich von nun an Thermoboy FK. Für We Must Battle… (2017) konfrontieren sich die ehemaligen Zivildienstleistenden mit einem soldatischen Männerbild. Mit Stolz und Vorurteil (2018) schauen sie zum ersten Mal durch klassische Figuren auf die Themen Liebespolitiken und Patriarchat.

 

Die Inszenierungen der Gruppe wurden zu zahlreichen Festivals in Deutschland eingeladen, u.A. zum Körber Studio Junge Regie, theaterszeneeuropa und Best OFF Niedersachsen. Die Basis der Mitglieder konzentriert sich auf die Städte Berlin, Bremen und Braunschweig. weiterlesen

Wahrscheinlich ist das gerade die große Stärke […] der Thermoboys: einen Diskurs so überdeutlich in den Raum zu stellen, dass drumherum noch allerlei Zauberhaftes passieren kann. (Jan-Paul Koopman, taz, 25.01.2020)